Hallo Leute,
Ein wunderschöner Morgen begrüßt mich. Im Osten sieht man das Rot der Sonne schon ganz leicht am Horizont. Die Wege sind noch mit Bodennebel eingehüllt. Die Temperatur verlangt nach langer Hose und Jacke.
Ich habe heute beschlossen einen neuen Weg zu testen. Links laufe ich mit einem Freund von der Magdalenenhofstraße in den Rehgraben hinein. Eine Forststraße führt uns den Berg hinauf. Ich höre die Vögel zwitschern als würden sie sich mit mir freuen, dass der Tag so unglaublich schön beginnt.
Wir bewältigen den Anstieg
und laufen den Weg weiter durch den Wald. Zwischen den Bäumen blinzelt immer wieder die Sonne durch als ob sie Verstecken spielen wollte. Als wir schließlich freie Sicht haben kann ich mich nicht entscheiden in welche Richtung ich als erstes schauen soll. Vor mir liegt eine mystisch-wirkende Landschaft. Der Bodennebel bedeckt die Felder wie eine Bettdecke aus Watte. Das Licht der Sonne wird durch die Reflektion im Nebel verstärkt und hüllt alles in Morgenrot ein.
Durch Stammersdorf laufen wir über das Kopfsteinpflaster an den alten Weinkellern vorbei und sehen ein paar Rehe wie sie die Straße queren und zwischen den Weinreben verschwinden.
Beim Marchfeldkanal angelangt genieße ich die Aussicht auf den Leopoldsberg der ebenfalls noch im warmen Morgenlicht erstrahlt. Auch über dem Wasser liegt ein noch feiner Schleier aus Nebel.
Als wir bei der Firma ankommen bin ich durch die wunderbaren Eindrücke so voll positiver Energie, dass ich den Tag auf mich zukommen lassen kann.