Marchfeldkanal – 1210 Wien, 28.09.2012

Hallo Leute,

es war 6:25 und der Himmel war überwältigend. Er war fast zur Gänze dunkel nur im Osten konnte einen schmalen hellblauen Streifen erkennen, welcher das Aufgehen der Sonne ankündigte. Mit Freunden lief ich die gleiche Runde wie schon 26.9.2012, aber diesmal in die entgegengesetzte Richtung. Obwohl es bereits Herbst ist, war es sehr warm und es genügte ein Gillet über dem kurzärmligen Shirt zur kurzen Hose. Als wir vom Firmen Parkplatz weg liefen blinzelte die Sonne bereits langsam hinter dem Horizont hervor.

Anfangs führte unser Weg uns am Marchfeldkanal, dem Wind entgegen und Donau aufwärts, entlang. Er wehte mittelmäßig stark und einige Blätter wurden dadurch durch die Luft gewirbelt. Es sah aus als ob einige Schmetterlinge Fangen spielen wollten. Durch die Kraft der Böen wurden die schmalen Äste der Bäume gebogen.

Auf der Klosterneuburgerstraße in Langenzersdorf kamen wir an einem Feinkostladen vorbei. Hier kennt man die meisten Kunden noch beim Namen. Es ist schön, dass es so etwas noch gibt.

Beim Bahnhof führte unser Weg vorbei hinüber zur Magdalenenhof Straße und dann hinauf bis zum Magdlenenhof. Es ist anstrengend, doch ich hatte das Tempo gut gewählt und fühlte mich daher wohl. Einer meiner Freunde forcierte das Tempo. Nichts für mich ich wollte den Aufstieg genießen und ließ ihn ziehen.

Oben angekommen wurden wir durch die weitreichende Aussicht belohnt. Wien erstrahlte im Licht der nun aufgegangenen Sonne.

Über die Senderstraße und Krottenhofgasse gelangten wir nach Stammersdorf. In diesem Bereich von Wien ist der Charakter der ehemaligen Vororte noch sehr gut erhalten.

Wieder am Marchfeldkanal angelangt genoss ich das herbstliche Bild entlang des Kanals. Der Wind hatte sich nun auf ein Lüftchen reduziert und die Oberfläche des Wassers war so glatt, dass sich darin die Umgebung wiederspiegeln konnte.

Nach wunderschönen hundert Minuten erreichten wir wieder den Firmenparkplatz.

Streckenlänge 14,5km

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Marchfeldkanl – 1210 Wien, 26.09.2012

Hallo Leute,

heute war ich in der Früh laufen und es war herrlich. Die Sonne war gerade im Begriff auf zu gehen und die Wolken am Himmel sahen aus als ob sie brennen würden. Ich startete direkt vom Firmen Parkplatz Ecke Vohburggasse und Einzingergasse und ich fühlte mich gut. Die Temperatur ließ eine kurze Hose zu was ich sehr angenehm empfand. Die leichte Jacke war notwendig bis ich durchs Laufen genug aufgewärmt war.

Ich lief den Marchfeldkanal entlang und ich genoss die Natur. Es ist doch schon eindeutig zu merken, dass es Herbst ist. Es war ein beeindruckendes Farbenspiel im verfärbten Laub der Bäume zu sehen. Die Farben Rot, Braun und Grün wurden durch die aufgehende Sonne noch mehr zur Geltung gebracht. Langsam füllte die angenehme Wärme meinen ganzen Körper. Rechts und links wanderten die Felder an mir vorbei.

Einige Gedanken über Dinge die mich beschäftigten begleiteten mich über die ersten Kilometer des Weges. In Stammersdorf angekommen war ich überwältigt da sogar der Schneeberg zu sehen war, was eigentlich sehr selten der Fall ist. Hinauf die Clessgasse über Krottenhofgasse und Senderstraße auf den Bisamberg merkte ich dass sich die Dinge über die ich mir Gedanken gemacht hatte gelöst waren und eine angenehme Leere übrig blieb. Sie machte es möglich die Eindrücke um mich zur Gänze zu erfassen. Über Wien hing ein mystischer Nebelschleier der die Stadt einhüllte. Ein wunderschöner Anblick. Ein genießerisches Lächeln machte sich in meinem Gesicht breit.

Am Magdalenenhof angekommen blickte man über ganz Wien im Hintergrund war das Leithagebirge zu sehen. Zwei Rehe standen auf einem Feld uns suchten nach essbaren. Über die Magdalenenhofstraße hinunter nach Langenzersdorf sah ich die alten Strom- und Lichtmasten die noch aus Holz gemacht sind. Sie sind Zeugen aus der Zeit wo nicht Alles aus Beton oder Kunststoff gefertigt wurde.

Ich lies mich von dem Gefälle der Straße treiben. Durch Langenzersdorf über die Kosterneuburger Straße und die Praunstraße und wieder den Marchfeldkanal entlang bis zum Firmen Parkplatz Scheydgasse. Ich fühlte den Sauerstoff in meiner Lunge und mein Kopf war klar.

Jetzt konnte der Arbeitstag beginnen.

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