In der Lobau – 1220 Wien, 30.09.2012

Hallo Leute,

Es ist 9:30 und die Sicht ist so klar, dass man glaubt den Kahlenberg mit der ausgestreckten Hand erreichen zu können. Die  Sonnenstrahlen wärmen ganz sanft die Haut. Donau abwärts geht’s von der Reichsbrücke die neue Donau entlang. Eine leichte Brise spielt mit der Oberfläche des Wassers.

Es sind schon viele Menschen unterwegs. Ich muss grinsen, einige scheinen mit dem Geist noch im Bett zu sein.

Schön, dass man sich vor rund 40 Jahren dazu entschieden hat die Neue Donau zu bauen. Es ist für mich das Erholungsgebiet in Wien.

Bei der Steinspornbrücke angekommen biege ich in den Biberhaufenweg ein. Nach einigen Metern rechts geht’s direkt in die Lobau hinein. Es riecht nach Laub und der Wind raschelt durch die Blätter.

Beim Mühlwasser vorbei geht es Richtung Lobaumuseum. Im Wasser spiegeln sich die umstehenden Bäume. Ich bin noch nicht lange unterwegs und sehe nur Wiesen, Wälder und Felder. Es ist schön in Wien zu wohnen.

Immer wieder laufe ich durch einen dichten Waldbereich in dem keine Weitsicht gegeben ist. Dann öffnet sich vor mir der Wald wie ein Vorhang und ich blicke auf Felder, etwas später auf einen Kinderspielplatz und dann auf einen naturbelassenen Nebenarme der Donau.

Schließlich gibt mich die Lobau frei und ich finde mich beim Damm neben der Donau knapp vor dem ÖL-Hafen Lager wieder. Über die Lobgrundstraße komme ich wieder auf die Donauinsel.

Über die Walulisobrücke überquere ich das Wasser zum andere Ufer direkt auf die Insel. Wieder genieße ich den Anblick Donau aufwärts. Kahlenberg, die Hochhäuser in Kaisermühlen und dahinter sehe ich zwischen den  Gebäuden den Donauturm durch blinzeln.

Langsam wird mein Ziel die Reichsbrücke immer deutlicher zu sehen bis ich schließlich beim Ausgangspunkt wieder ankam.

Streckenlänge ca. 23 km

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